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Logo der GIGN
Die französische "Groupe d´Intervention de la Gendarmerie Nationale" (GIGN) wurde 1974 gegründet. Sie untersteht dem Verteidigungsministerium und entspricht in Funktion und Aufbau etwa der deutschen GSG 9. Seit ihrer Gründung wurden (bis 1997) mehr als 650 Einsätze absolviert.

Bild 1 (links): Das Foto zeigt einen Polizisten, der mit Vorbereitungen für eine Übung auf einem Flugplatz beschäftigt ist.

Der Beamte trägt einen beschusshemmenden Helm. Das Helmvisier ist ebenfalls beschusshemmend und besteht aus einer 12 bis 15 mm dicken Polycarbonat-Scheibe. An der Hinterseite des Helmes ist ein Fastex-Stecker zu erkennen, der es ermöglicht, den Helm sicher an der Weste zu befestigen und bei Bedarf schnell wieder zu lösen.

Der Overall und die Gesichtsmaske bestehen aus Nomex-Gewebe und sind schwer entflammbar.

Die taktische Einsatzweste kann mit auswechselbaren Taschen-Elementen versehen werden, in denen alle kleineren Ausrüstungsgegenstände griffbereit untergebracht sind.

Unter der taktischen Weste befindet sich eine relativ leichte ballistische Schutzweste gegen Geschosse vom Kaliber 9 mm.

Am Oberschenkel trägt der Beamte einen Revolver der französischen Firma Manurhin im Kaliber .357 Magnum.

Vorbereitungen für eine Übung auf einem Flugplatz
GIGN-Mitglied mit Türramme

Bild 2 (rechts): Dieses Mitglied eines Einsatztrupps trägt eine Türramme für blockierte, nicht besonders verstärkte Türen. Oft wird für den gleichen Zweck auch ein Vorschlaghammer eingesetzt. Das so genannte "technische Öffnen" von Türen ermöglicht einen sehr schnellen Zutritt und maximiert so den Überraschungseffekt. Außerdem bewirkt in vielen Fällen schon ein derartiger Auftritt und der Anblick der Beamten, um Straftäter zur Aufgabe zu bewegen.

Unter dem linken Arm befindet sich der Holster für eine Pistole, in diesem Fall eine italienische Beretta.

Zusätzlich zu der Pistole trägt auch dieser Beamte trägt einen Revolver in einem Oberschenkelholster (verdeckt von der Türramme). Es ist eine Besonderheit der GIGN, dass jeder Angehörige eines Einsatz-Trupps zwei Fausfeuerwaffen führt: Revolver und Pistole. Während die Pistole eine größere Magazinkapazität hat und schneller nachzuladen ist, lassen sich aus dem Revolver viele unterschiedliche Geschossarten verschießen.

Links an der Weste hängt die Tasche für eine Atemschutzmaske, die bei dem Einsatz von Reizgas getragen wird.

Diensthunde-Tragegeschirr für Fallschirmsprünge

Bild 3 (links): Mehr als andere Spezieleinheiten setzt die GIGN auf die Unterstützung durch Diensthunde. Zum Einsatz kommen die speziell trainierten Tiere - bevorzugt Schäferhunde - vor allem bei Konfrontationen mit besonders aggressiven, bewaffneten Straftätern und bei Durchsuchungen von Gebäuden.

Das links abgebildete Tragegeschirr ermöglicht das Abseilen und sogar Tandem-Fallschirmsprünge.